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Theatergruppe an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Grevenbroich

 

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Hier erfahren Sie alles über 
unsere Arbeitsweise!

 

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Warum das Theater?

 

Die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Grevenbroich, fordert und fördert ihre Schülerinnen und Schüler mit konsequenter Erziehungsarbeit. 

 

Hierzu gehört besonders die Theaterarbeit an unserer Schule, 

weil sie den Schülerinnen und Schülern erstens Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und Selbstdisziplin vermittelt, zweitens Vortragsfähigkeiten schult und drittens die literarische Bildung fördert. Hinzu kommt viertens, dass die Schülerinnen und Schüler mit der größtmöglichen Selbständigkeit das jeweilige Stück auswählen, inszenieren oder selbst schreiben. Dadurch werden sie auch in ihrem kreativen Ausdruck gefördert. 

Darüber hinaus versucht unsere Theatergruppe auch für unsere Schülerschaft wichtige Themen aufzugreifen und schulintern und -extern zu Diskussionen und zum Austausch Anlass zu geben. 

 

So sorgte die 2002er-Produktion „Edward II.“ von Christopher Marlowe für eine nachhaltige Auseinandersetzung mit schwulen- und lesbischen Lebensformen unter den Schülerinnen und Schülern. 

 

 Das Stück „Emilia G. revisited“, das 2006 produziert wurde, sorgte auch innerhalb der Schülerschaft für spannende und durchweg konstruktive Diskussionen, weil die Thematik patriarchalischer Strukturen und der daraus resultierenden ‚Ehrenmorde’ auch für viele unserer SchülerInnen von lebenspraktischer Relevanz ist.

Mit den Produktionen „traum.haft“ (2007) und „von wegen“ (2008) – beide Eigenproduktikonen - versuchten wir wieder eher den Blick nach innen, indem wir für die Auseinandersetzung mit den eigenen Träumen und zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst sensibilisieren wollten. 

 

Die Inszenierung „schluss mit lustig: danton“ (2009) wollte ebenfalls eher einen Blick in das Innere des Menschen werfen, indem es den Widerstreit zwischen egoistischen Impulsen und erlernten moralischen Normen in das Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. 

 

"weite welt sucks" (2010) wollte mit den Mitteln eines Märchens erzählen, wie Erwachsenwerden, das Loslösen und Selbständigwerden funktioniert, trotz - oder gerade wegen (?) - all der Orientierungsschwierigkeiten und den großen wie kleinen Katastrophen. 

 

In "aus dem ruder: hanno b." (2011) zeigte das Ensemble, dass Leistungs- und Anpassungsdruck auch heute noch in der Erziehung eine Rolle spielt und vielleicht eine immer größer werdende.  

 

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Wie entsteht eine Inszenierung?

 

Die Theatergruppe wählt alljährlich nach ihrer Konstituierung im August bzw. September ein Thema bzw. eine Stückvorlage aus, das/die dann zunächst gemeinschaftlich auf Inhalt  und Inszenierungsmöglichkeiten hin erarbeitet wird. Unter Leitung des Spielleiters Axel Mertens setzt sich daraufhin eine feste Regiegruppe zusammen, bei der jeder mitmachen kann, der will. In dieser Regiegruppe werden dann gemeinsam die einzelnen Szenen inszeniert.

Damit aber dieser Prozess transparent und nicht das Werk einiger weniger bleibt, ist jedes Ensemble-Mitglied eingeladen, zu den Sitzungen der Regiegruppe hinzuzukommen, um – je nach Interesse und Zeit - bei der Inszenierung der einzelnen Szenen mitzuarbeiten. Die Regiegruppe besteht somit aus einem festen Kern und einer sich für jede Sitzung neu zusammensetzenden Gruppe, die gemeinsam an der Umsetzung des Stoffes arbeiten. Jeder einzelne Schritt in der Inszenierung wird nach den Sitzungen der Regiegruppe mit dem restlichen Ensemble abgestimmt und ggf. nach Einwänden noch einmal überarbeitet.

Die Stücke entstehen somit durch die tätige Mitarbeit des gesamten Ensembles, wodurch eine hohe Identifikation aller Beteiligten mit dem selbst geschaffenen Produkt erreicht wird. 


 

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Copyright © 2008  poco*mania. Theatergruppe an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Grevenbroich
Stand: 02. März 2012